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Episode 10: Ein Tag wie kein anderer in Armenien

Kai 4. Januar 2026


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Willkommen zur zehnten Episode des Podcasts „Ein Tag wie kein anderer“! Martin und Kai treffen sich am 29. Dezember 2025 in den letzten Tagen des Jahres zu einer entspannten Jahresabschlussfolge und plaudern über Reisen, Kontraste und Pläne.

Persönlicher Jahresrückblick

Martin und Kai blicken auf ein intensives Reisejahr 2025 zurück. Martin erreichte knapp 250 Reisetage, mehr als die 230 im Rekordjahr 2024. Er war bis kurz vor Weihnachten viereinhalb Wochen in Afrika unterwegs, was anstrengend, aber bereichernd war, und tankte danach Energie im Familienkreis. Kai nutzte die App Flighty und zählte 32 Flüge, 55.000 Kilometer und über vier Tage Flugzeit – das entspricht 1,4 Mal um die Erde. Beide planen nicht streng mit To-Do-Listen, sondern lassen sich treiben, schauen nach günstigen Flügen und nutzen Bildungsurlaub. Auf Martins ketzerische Frage antwortet Kai ehrlich: Der CO2-Fußabdruck ist ihm egal, Reisen ist sein persönlicher Luxus, den er sich gönnt – privat fährt er Elektroauto. Der plötzliche Wechsel zwischen Klimazonen fasziniert sie: Morgens in warmer Sonne frühstücken, abends im kalten Berlin landen oder umgekehrt. Diese Kontraste machen Reisen spannend, und moderne Flugmöglichkeiten ermöglichen das, im Gegensatz zu früheren langen Schiffreisen. Das Jahr beschleunigt statt entschleunigt, und Erlebnisse verschwimmen rückblickend, doch die Leidenschaft fürs Reisen eint sie.

Armenien als gemeinsame Reise

Ein Highlight 2025 war die gemeinsame Armenien-Rundreise. Martin und Kai berichten begeistert von den Stationen: Start in Jerewan mit Opernhaus und Blick auf den Ararat, dann Byurakan-Observatorium und das sowjetische ROT-54-Radar. Weiter zu Chor Virap-Kloster am Fuße des Ararat, Weinprobe in Areni, Norawank-Kloster in einer beeindruckenden Schlucht, Jermuk mit Wasserfall und Mineralquellen für eine Wanderung. Im Norden Noratus-Friedhof mit Khatschkars, der hochgelegene Sewansee mit Sewanawank-Kloster, spannende Lost Places wie ein verlassenes Hotel oder das Artek-Lager, und abschließend das Haghpat-Kloster. Armenien als erstes christliches Land überzeugt mit günstigen Preisen – ein Essen kostet oft nur 5-10 Euro –, herzlicher Gastfreundschaft und Vielfalt aus Natur, Kultur und sowjetischen Relikten.

Ausblick auf 2026

Für 2026 plant Martin eine Lappland-Reise Mitte Februar: Start in Luleå am botnischen Meerbusen, quer durch Schweden und Norwegen mit Stationen für Snowmobil, Hundeschlitten und hoffentlich vielen Polarlichtern bis Tromsø. Wegen neuer norwegischer Gesetze zur Passagierbeförderung – Kleinanbieter brauchen nun Taxischeine pro Region – muss er den Norwegen-Teil umbauen und mehr auf lokale Akteure setzen, ähnlich wie bei seiner Lofoten-Tour, da Norwegen teuer ist. Kai verfolgt eine Miles & More-Challenge: 100.000 Punkte für Flüge mit sieben verschiedenen Airlines der Lufthansa Group – nach vier auf Mallorca fehlen noch drei, vielleicht Brüssel mit Brussels Airlines, dann Italien mit ITA Airways und zurück mit Air Dolomiti. Gemeinsam freuen sie sich auf Kairo: Martin hat Flüge und Hotels gebucht, Kai den Flug, Hotel folgt noch.

Wir wünschen Euch ein gesundes Jahr 2026 – mit vielen spannenden Reisen und Eindrücken!

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